Stadt Röbel
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copyright by Lars Freese
2005
800 x 600 Pixel
Beschreibung Entstehung Besiedlung Besonderheiten Flora/Fauna Fakten

Müritz --- Besonderheiten

Tiefen, Untiefen & Inseln
Früher gab es in der Müritz mehrere Inseln. Heute ist nur noch die Burgwallinsel vor Vipperow übriggeblieben. Die anderen Inseln, wie z.B. der Stinthorst vor Waren, sind entweder angelandet oder wurden durch Wind und Wetter abge-tragen. Letztere bilden heute Untiefen. Auf der Burgwallinsel fanden Archäologen Reste einer alten Wehranlage. Sie diente wohl früher der slawischen Bevölkerung als Zufluchtsort bei Gefahr.
Auch unter der Wasseroberfläche hält die Müritz Überraschendes parat. So ist der Grund des Sees am Ostufer sehr flach. Erst nach ungefähr 500 m Entfernung vom Ufer wird eine Wassertiefe von 2 m erreicht. Vor dem Westufer finden sich Rinnen mit teilweise über 10 m Tiefe. Die größte Tiefe des Hauptsees berträgt 28 m und befindet sich vor der Sietower Bucht. Noch weiter runter geht es in der Warener Innenmüritz. Dort wird der Seeboden erst nach 31 m erreicht.
Wetter
Das Gebiet der Mecklenburger Seenplatte gehört zur feuchtgemäßigten Klimazone. Die Wassermassen der Müritz sind allerdings in der Lage das Wettergeschehen zu beeinflussen und sorgen so für ein regionales Mikroklima. Die Winde im Müritzgebiet wehen meistens aus westlicher Richtung. Dringen Regen- und Gewitterfronten aus Westen vor, gelingt es ihnen nur selten, die Müritz zu überqueren. Sie werden meist nördlich oder südlich um die Müritz abgedrängt. Das Ostufer der Müritz erhält dadurch geringeren Niederschlag.
In heißen Sommern verdunstet unglaublich viel Müritzwasser. An einem einzigen Tag kann der Wassserspiegel um 1,5 cm fallen. Das sind umgerechnet ungefähr 1,5 Millionen Kubikmeter!