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copyright by Lars Freese
2005
800 x 600 Pixel
Beschreibung Entstehung Besiedlung Besonderheiten Flora/Fauna Fakten

Müritz --- Besiedlung Teil 1

Vor ungefähr 12000 Jahren war die letzte Eiszeit vorbei. Die bisherigen Gletscher zogen sich zurück und gaben Boden frei, der nun wieder von Pflanzen und Tieren besiedelt werden konnte. Der frühe Mensch drang als Jäger auf das Gebiet vor und stellte heimischen Tieren nach, die aufgrund des Wald- und Wasserreichtums zahlreich waren. Bedingt durch ihre Lebensweise waren die damaligen Menschen gezwungen umherzuziehen und wurden nirgends lange seßhaft. Dies geschah erst ca. 3000 v.u.Z. Die Jagd verlor allmählich an Bedeutung. Stattdessen wurden Wildtiere domestiziert und Nutzpflanzen angebaut. Es erfolgte der Übergang von der aneignenden zur produzierenden Lebensweise.
Die verschiedenen Epochen der Bronze- und Eisenzeit brachten durch neue Werkstoffe und Arbeitsweisen zwar verbesserte Lebensumstände, aber die typische bäuerliche Art zu Leben blieb erhalten. 400-600 v.u.Z. setzte eine umfangreiche Völkerwanderung ein. Der größte Teil der germanischen Bevölkerung verließ das Land. Erst im 7. Jahrhundert wurde das Müritzgebiet von Slaven aus ostlicher und südlicher Richtung neu besiedelt. Auch sie widmeten sich dem Ackerbau und der Viehzucht. Ihre dorfähnlichen Siedlungen errichteten sie oftmals neben einer Burg.
Zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert begann die Ostexpansion der Germanen, die mit teils kriegerischen Mitteln die Slaven vertrieben oder unterwarfen. Noch heute zeigen Ortsnamen mit der Endung "ow", dass sie einst von Slaven gegründet worden waren. Wie z.B. Vipperow Die germanische Bevölkerung gründete später die eigentlichen Städte und Bistümer.
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